Chance vertan! Synode beschließt Eproralzulage


Die Chance war da, doch es fehlte der Mut. Nach einer fulminanten Rede von Pastorenausschuss- und Synodenmitglied Burkhard Kindler wurde am letzten Tag der Synodaltagung doch noch einmal das Thema ‚Ephoralzulage‘ (vulgo: A16 für Ephoren) zur Disposition gestellt, auch in der Tagesordnung vorgezogen und nicht an letzter Stelle untergeschoben, wie ursprünglich geplant. Allein, es fehlte der überwiegenden Mehrheit der Synodalen Mut und Wille, das Thema noch einmal aufzugreifen und ein Zeichen zu setzen – obwohl die nun einsetzende Verfassungsreform dazu Anlass genug gewesen wäre, denn die damalige Verfassungsreform von 1965 war es ja, die das alte Zulagensystem aufgehoben und das Stufensystem eingeführt hatte.

So wird nun rückwirkend zum 1.1.2017 die umstrittene Höherstufung beim Ephorengehalt (ab dem 4. Amtsjahr) in Geltung gesetzt, die dazu führt, dass der Gehaltsunterschied zwischen jüngeren PastorInnen (U53) und SuperintendentInnen auf drei Gehaltsstufen ansteigt. Ob dies wirklich der richtige Anreiz ist, geeigneten Ephoren-Nachwuchs zu gewinnen und zugleich die Motivation der Pfarrerschaft zu erhalten?

Dabei war es für viele, vielleicht sogar die meisten PastorInnen der heute mittleren Generation doch gerade doch dieses zentrale Versprechen, diese Zusage weitgehender Berufsautonomie und Hierarchiefreiheit, der einst viele uns für den Pfarrberuf begeisterte. Sollte man derlei theologisch begründete Zusagen nicht konsequent einhalten, statt dem Wunsch einzelner nach Zulagen nachzugeben?

Bitter stößt auf, dass die Erwartung der Pfarrerschaft nach frühzeitigerer Durchstufung ( früher mit dem 39. , heute erst mit dem 53. Lbj. erreicht) bzw. Umstellung von Landes- auf Bundesbesoldung (wie z.B. in Bremen, Nordkirche, Hessen usw.) offensichtlich verhallten. Vielleicht gibt die anstehende Verfassungsreform ja doch noch einmal Anlass, das Thema neu zu überdenken – angeraten wäre es in jedem Fall.

Andreas Dreyer


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