Es gibt sie wieder: die Gottesdienstpauschale für RuheständlerInnen


Nun ist sie endlich wieder da: die Gottesdienstpauschale für RuheständlerInnen. Ab 7.10.2016 können RuheständlerInnen den Gemeinden für einen Gottesdienst 30 €, für einen folgenden zweiten am selben Tage 20 € , für andere Gottesdienste 20 € und für eine Amtshandlung 40 € den Kirchenkreisen in Rechnung stellen. Der Betrag wird als Aufwandsentschädigung gezahlt und muss daher nicht versteuert werden. Bereits praktiziert wird folgende Regelung: „Pastoren im Ruhestand, die zur Milderung von Vakanzsituationen mehrwöchige verbindliche Vertretungsdienste (Gastdienste) in einer Kirchengemeinde übernehmen, erhalten eine Aufwandsentschädigung, die mit dem Ruhegehalt versteuert wird. Die Aufwandsentschädigung beträgt bei einem vollen Gastdienst monatlich 600 Euro. Sofern der Gastdienst eine auswärtige Unterbringung erforderlich macht, erhöht sich die Aufwandsentschädigung auf monatlich 800 Euro.“ Wird das nun die Motivation, bei Gottesdiensten und Kasualien zu helfen, steigern? Ich denke nicht. Unabhänging von einer Bezahlung haben viele RuheständlerInnen treu ihre Dienste geleistet. Um schnöden Mammon ging es nie. Aber ein Stück mangelnder Wertschätzung ist abgeräumt. Gestrichen worden war die Gottesdienstpauschale in den Jahren, als es noch reichlich besetzte Pfarrstellen gab. Da wollte man, so war unter der Hand zu hören, die „alten Säcke“ von den Kanzeln haben. Es ging nicht ums Sparen, von Anfang an war ein Stück Abwertung damit gemeint.

Aus diesem Grund hat der Hannoversche Pfarrverein in der ganzen Zeit nicht Ruhe gegeben und die Wiedereinführung gefordert.

Heute, wo man wegen der Ausdünnung der Gemeindepfarrstellen vielerorts die RuheständlerInnen dringend braucht, hat man endlich, nach überlangem Zögern, dies Stück Diskriminierung, auch im Vergleich zu Lektoren, Prädikanten oder Orgel spielenden Kollegen, abgeräumt. Intern, so hört man, hätten manche Entscheidungsträger gerne höhere, dem Aufwand und der Vorbereitung angemessenere Summen gehabt. Das war nicht durchsetzbar — man braucht wohl das Geld an anderer Stelle oder hat an das alte Lied (EKG 115,8) gedacht: „Darum wir billig loben dich…“.

Wie gehe ich nun damit um? Meine Bereitschaft zu Vertretungsdiensten wird sich durch Bezahlung nicht verändern. Auf jeden Fall werde ich mir das Geld gutschreiben lassen. Ob ich es einstecke oder für einen mir wichtigen Zweck in meiner oder in der Vertretungsgemeinde spende, ist dann meine Entscheidung.

Aber ein Stück Genugtuung ist es für mich schon, dass meine Kirche endlich auch meinen Einsatz wertschätzt, so, wie die Gemeinden und KollegenInnen es bis heute tun.

Anneus Buisman


Zurück zur Startseite ⟩⟩







So treten Sie mit uns in Kontakt


<



Telefonisch erreichen Sie uns jeden Dienstag von von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der Nummer 05025 - 943 698. Unsere Faxnummer lautet: 05025 -267.




Oder Sie schreiben Sie uns eine Email. Wir antworten so schnell wie möglich. hpv@evlka.de.




Oder Sie schreiben uns einen Brief an Hannoverscher Pfarrverein | Postfach 1154 | 31630 Landesbergen. Natürlich können Sie auch mit einen der Vorstandsmitglieder in persönlichen Kontakt treten ...








Impressum



Hannoverscher Pfarrverein e.V.
Postfach 1154
31630 Landesbergen
Email: hpv@evlka.de
Verantwortl. für den Inhalt:
Andreas Dreyer
Webdesign: schultz' büro
www.schultz-büro.de
Geschäftsstelle:
dienstags von 9 – 16 Uhr
Angelika Wutkewicz
Am Kirchplatz 5
31628 Landesbergen
Telefon: 05025 - 943 698
Fax: 05025 - 267

Wir haben keinen Ein­fluss auf die aktuelle und zukünf­tige Gestal­tung und Inhalte verlinkter Seiten und haften nicht für Inhalte, die außerhalb unseres Verant­wortungs­bereiches liegen und über einen Hyper­link von dieser Web­site aus erreichbar sind.

Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte und Werke sind urheber­rechtlich geschützt. Jede vom deutschen Urheberrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Urheber. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Waren­zeichen unter­liegen unein­geschränkt den Bestim­mungen des jeweils gültigen Kenn­zeichen­rechts und den Besitz­rechten der jeweiligen einge­tragenen Eigen­tümer.

Fotos: Hannoverscher
Pfarrverein